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Markteintritt in Indien für Schweizer Unternehmen

Strukturierungsbegleitung auf Senior-Ebene für Schweizer Unternehmen beim Markteintritt in Indien unter dem EFTA–Indien-TEPA – für Pharma, Medtech, Präzisionstechnik, Maschinenbau, Uhren, Lebensmittel, Finanzdienstleistungen und Technologie.

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Goldene Linienillustration der Zürcher Bankenskyline und des Seeufers als Sinnbild für die Schweiz
Auf einen Blick

Diese Seite ist auf Deutsch verfasst und bietet Schweizer Unternehmen eine erste strategische Orientierung zum Markteintritt in Indien. Die vertiefenden Inhalte von ATB Corporate stehen auf Englisch zur Verfügung, das als gemeinsame Arbeitssprache für unsere grenzüberschreitenden Mandate dient; bei Bedarf koordinieren wir die passende Sprachunterstützung für Gespräche und Arbeitsdokumente.

Für Schweizer Verwaltungsräte ist Indien heute ein vertraglich abgesicherter Korridor mit einer belastbareren Umsetzungsarchitektur – kein bloss spekulatives Emerging-Market-Szenario –, wobei jede Route weiterhin eine Prüfung von Produkt, Steuern, regulatorischen Anforderungen, Bankfähigkeit und Partnerkontrolle verlangt. Das EFTA–Indien-TEPA ist in Kraft und verschafft der Schweiz einen tatsächlich nutzbaren Zugang nach Indien mit verbessertem Marktzugang, einem Rahmen zur Investitionsförderung und einem eigenen India–EFTA Desk – und Schweizer Unternehmen sollten hier nicht wie EU-Unternehmen behandelt werden: Der massgebliche Weg ist das EFTA–Indien-TEPA, nicht das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien. Die Relevanz ist praktisch belegt: Hunderte Schweizer Unternehmen sind bereits über Tochtergesellschaften, Joint Ventures, Fertigung, Exportgeschäft und F&E-Zentren in Indien tätig. Gerade für Schweizer Industrie- und Life-Sciences-Unternehmen sollte Indien als Fertigungs-, F&E-, Dienstleistungs- und Exportplattform beurteilt werden – nicht nur als Absatzmarkt. Für die meisten Schweizer Leser steht zunächst die Frage, was Indien für das Unternehmen bedeuten soll – ein regulierter Markteintritt für Pharma, Medtech oder Life Sciences; eine Route über Präzisionstechnik, Maschinenbau, Automation oder Optik; eine Route über Uhren, Luxusgüter oder Premiumprodukte; eine Route über Lebensmittel und Zutaten; eine Finanzdienstleistungs-, Versicherungs-, Fonds- oder Vermögensverwaltungsplattform über GIFT City / IFSC; eine Cleantech- oder F&E-/Innovationspartnerschaft; oder eine Fertigungs- und Exportplattform. Jede Variante verlangt eine eigene Analyse zu TEPA, FDI, Steuern, Bewilligungen, Produkt-Compliance, IP und Partnerkontrolle. Dieses Angebot richtet sich an Schweizer Verwaltungsräte, CFOs, General Counsel, Family Offices, Privatbanken sowie Pharma-, Medtech-, Präzisionstechnik-, Maschinenbau-, Lebensmittel-, Finanz- und Technologieunternehmen – eine entscheidungsreife Routenkarte, keine Checkliste zur Gesellschaftsgründung.

Das EFTA–Indien-TEPA ist in KraftDie Schweiz hat seit dem 1. Oktober 2025 einen tatsächlich nutzbaren, vertraglich abgesicherten Weg nach Indien – nicht das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien. Sorgfältig vorbereiten und umsetzen; es handelt sich nicht um einen automatischen Vorteil.
Verbesserter Zugang für rund 94,7 % der Schweizer ExporteIndien verbesserte den Marktzugang für den grössten Teil der bestehenden Schweizer Exporte (ohne Gold) – Pharma, Maschinen, optische Instrumente, Uhren, verarbeitete Agrarerzeugnisse – vorbehaltlich Einreihung und Ursprung.
Ein Investitionsrahmen von USD 100 Mrd. – keine automatische GenehmigungDas TEPA umfasst eine EFTA-Zusage zu Direktinvestitionen / Arbeitsplätzen und einen India–EFTA Desk, jedoch keine automatische Genehmigung, keinen Investitionsschutz und keine Freigabe für einzelne Investitionen.
DBA in Kraft – MFN- / Dividendenposition ab 2025 geändertDas DBA zwischen Indien und der Schweiz gilt, doch die Schweiz hat die MFN-Anwendung ab 2025 ausgesetzt (Dividenden fallen auf 10 % zurück); Strukturen müssen entsprechend geprüft werden.
Sozialversicherungsabkommen aktivAnders als bei manchen vergleichbaren Ländern ist das SSA zwischen Indien und der Schweiz in Kraft (Entsendungen bis zu 72 Monate) – ein praktischer Vorteil für Entsendungen.
Die Sektorpassung ist präziseDie Chance liegt genau dort, wo die Schweiz am stärksten ist: Pharma, Medtech, Präzisionstechnik, Maschinenbau, Uhren, Lebensmittel, Finanzdienstleistungen und Cleantech.
Warum Indien – warum jetzt

Was das EFTA–Indien-TEPA für Schweizer Unternehmen bedeutet

Für Schweizer Unternehmen ist Indien längst nicht mehr nur eine langjährige Beziehung – das EFTA–Indien-TEPA hat sie in eine Umsetzungsphase überführt. Im März 2024 nach mehr als sechzehn Jahren Verhandlung unterzeichnet, ist das TEPA am 1. Oktober 2025 in Kraft getreten. Es verbessert den Marktzugang für Schweizer Güter und Dienstleistungen (Indien verbesserte den Marktzugang für rund 94,7 % der bestehenden Schweizer Exporte, ohne Gold) und ergänzt eine Zusage zur Investitionsförderung – ein EFTA-Ziel von USD 100 Milliarden an Direktinvestitionen in Indien über fünfzehn Jahre und eine Million direkte Arbeitsplätze – zusammen mit einem eigenen India–EFTA Desk. Entscheidend: Die Schweiz ist nicht die EU – der massgebliche Weg ist das EFTA–Indien-TEPA, nicht das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien. Und der Schweizer Fall ist belegt: Hunderte Schweizer Unternehmen sind bereits in Fertigung, Exportgeschäft und F&E in Indien tätig, und Indien ist der wichtigste Handelspartner der Schweiz in Südasien.

Für einen Schweizer Verwaltungsrat ist das Abkommen jedoch der Rahmen, nicht die Strukturierung. Drei Punkte müssen präzise formuliert werden. Erstens: Die TEPA-Berechtigung ist zu prüfen, nicht automatisch gegeben – der Zollvorteil hängt von Produkteinreihung, Ursprungsregeln und Dokumentation ab, und die Zusage über USD 100 Mrd. ist ein Ziel der Investitionsförderung, keine automatische Genehmigung, kein Investitionsschutz und keine regulatorische Freigabe für einzelne Investitionen. Zweitens: Das Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zwischen Indien und der Schweiz ist ein nützlicher Planungsbaustein, keine automatische Steuerlösung – Schweizer Holding-, Lizenz-, Dienstleistungsgebühren- und Lizenzgebührenstrukturen sollten nicht ohne Weiteres als steuerlich effizient gelten: Betriebsstätte (PE), Quellensteuer, Lizenzgebühren, Vergütungen für technische Dienstleistungen, Dividenden (zu beachten: die MFN-Aussetzung ab 2025, mit Rückkehr der Dividendenquellensteuer auf 10 %), Veräusserungsgewinne, Verrechnungspreise, wirtschaftliche Berechtigung und Substanz müssen geprüft werden. Drittens: Das Sozialversicherungsabkommen (SSA) zwischen Indien und der Schweiz ist in Kraft (Entsendungen bis zu 72 Monate) – ein echter Vorteil, der jedoch weiterhin eine Entsendebescheinigung (Certificate of Coverage) und eine sorgfältige Entsendeplanung erfordert.

Die eigentliche Arbeit liegt also in der Route und ihren Folgen. Ein Schweizer Unternehmen muss wissen, wie die Indien-Aktivität gehalten, bewilligt, besteuert, personell besetzt, geschützt, vertraglich geregelt und – falls nötig – beendet oder durchgesetzt wird: der FDI-Weg und Sektorobergrenzen, die TEPA- und Produktposition, die Abkommens- und MFN-/Dividendenposition, die Entsendung (mit dem SSA), die Produktregistrierung und Importeurverantwortung, IP und Daten, die Partner- und Distributorenkontrolle sowie Streitforum und Durchsetzung. Die Markteintrittsstruktur, die FDI-Position und der devisenrechtliche Weg werden auf den Seiten zu Gründung in Indien, Indien-Strukturierung und FEMA-Beratung behandelt, die Finanzdienstleistungsroute auf der Seite zu GIFT City & IFSC; diese Seite ordnet den Korridor ein und verweist auf die Seiten, die die Einzelheiten behandeln.

Ihr Entscheid

Was möchten Sie strukturieren?

Optionen werden als geordneter Rahmen angeboten, nicht als Menü: Ein Schweizer Pharma- oder Medtech-Unternehmen, ein Präzisionstechnik- oder Maschinenbaubetrieb, eine Uhren- oder Luxusmarke, eine Privatbank oder ein Family Office und ein Cleantech-Entwickler benötigen je eine andere Indien-Route.

VAE-verknüpfte Route prüfenNur ergänzend, wo die VAE echte kommerzielle Substanz im Golfraum bieten; sie sollte die direkte TEPA-Route nicht ersetzen.Indien–VAE-Unternehmensstrukturierung → Einstieg in Cleantech, erneuerbare Energien oder KlimatechnologieProjektvehikel, Technologielizenzierung, Beschaffung, Umweltaussagen, CO2-Dokumentation, Bewilligungen auf Bundesstaatsebene, ESG und Streitforum.Indien-Strukturierung → Direkter Markteintritt in IndienEine Tochter- oder JV-Gesellschaft, LLP, Branch-, Project- oder Liaison-Office oder ein Distributor; der FDI-Weg, Sektorobergrenzen, Bewilligungen und die Kontrolle, die sich nach Tätigkeit und Kunden richten.Gründung in Indien → Einstieg in Indien bei Pharma, Medtech, Biotechnologie oder Life Sciences (reguliert)Registrierung von Produkt, Arzneimittel oder Medizinprodukt, Verantwortung von Importeur und Distributor, klinische und Spitalverträge, Qualität und Rückruf, IP- und Patentstrategie, Patientendaten und Produkthaftung.Vertrieb & Kanäle → Einstieg in Indien bei Präzisionstechnik, Maschinenbau, Automation oder OptikTEPA-Einreihung und Ursprungsregeln, Kontrolle von Distributoren und Servicepartnern, Installation und Gewährleistung, Ersatzteile, Technologielizenzierung sowie die Steuer- und Betriebsstättenposition für Installation und technische Dienstleistungen.Indien-Strukturierung → Einstieg in Indien bei Uhren, Luxusgütern oder Premium-KonsumgüternZolltarifliche Einreihung, Marken- und Kennzeichenschutz, Kontrolle autorisierter Distributoren, Anti-Fälschungsstrategie, E-Commerce-/Marktplatzkontrolle, Preisgestaltung und Gewährleistung.Vertrieb & Kanäle → Schweizer Personal nach Indien entsenden (SSA aktiv)Das Sozialversicherungsabkommen zwischen Indien und der Schweiz (bis zu 72 Monate), mit Entsendebescheinigung, Visum, Lohnabrechnung, steuerlicher Ansässigkeit und Betriebsstättenprüfung.Indien-Steuern → Verkauf oder Partnerschaft bei Lebensmitteln, Zutaten oder verarbeiteten ProduktenFSSAI-Zulassung / Kennzeichnung, Haltbarkeit, Kühlkette, Importeurverantwortung, zolltarifliche / Ursprungsbehandlung, Distributorenkontrolle und Herkunftsangaben (Milchprodukte mit besonderer Sorgfalt).Vertrieb & Kanäle → GIFT City / IFSC für Finanzdienstleistungen, Versicherung, Fonds, Treasury oder Vermögensverwaltung nutzenIFSCA-/SEBI-/RBI-/IRDAI-/FEMA-Perimeter, Fondsvertrieb, Advisory / Arranging, Versicherung / Rückversicherung, Family-Office-Strukturen, AML / KYC und Substanz.GIFT City & IFSC → Indien als Technologie-, F&E- oder Engineering-Dienstleistungsbasis nutzenIP-Eigentum und -Übertragung, SaaS-/KI-Verträge, Datenschutz (indisches DPDP + Schweizer/europäisch geprägter Datenschutz), Cybersicherheit, Verrechnungspreise sowie Forschungs- und Universitätskooperationen.Software, IT & SaaS →
Die Substanz

Zentrale kommerzielle und strukturelle Punkte

Eintrittsroute und FDI-Position. Ein Schweizer Unternehmen kann den indischen Markt über eine Tochter- oder JV-Gesellschaft, eine LLP, ein Branch-, Project- oder Liaison-Office, einen Distributor bzw. Agenten – oder für Finanzdienstleistungen über eine GIFT-City-/IFSC-Gesellschaft – erschliessen. Die Route sollte sich nach Tätigkeit, Kunden, Steuern und dem gewünschten Kontrollgrad richten. Viele Sektoren erlauben 100 % ausländische Investition über den automatischen Weg, doch Sektorobergrenzen, Bewilligungen und die Regeln zur wirtschaftlichen Berechtigung bei Landgrenzen (Press Note 3) sind zu bestätigen. → Gründung in Indien, Indien-Strukturierung, FEMA-Beratung.

EFTA–Indien-TEPA – Berechtigung und Umsetzung, kein automatischer Vorteil. Das TEPA ist in Kraft und ein tatsächlich nutzbarer Strukturierungsbaustein, doch der Zollvorteil hängt von Produkteinreihung, Ursprungsregeln, Zolltarifplänen und Dokumentation ab – und die Schweiz ist nicht die EU (der Weg ist das EFTA–Indien-TEPA, nicht das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien). Behandeln Sie dies als Prüfung der TEPA-Berechtigung und -Umsetzung. → Indien-Strukturierung.

Die Zusage zur Investitionsförderung – eine Grundlage, keine Genehmigung. Das EFTA-FDI-/1-Mio.-Arbeitsplätze-Ziel des TEPA, sein Mechanismus zur Investitionsförderung und der India–EFTA Desk geben Schweizer Investoren eine stärkere institutionelle Grundlage und eine koordinierte Behördenschnittstelle – dies ist jedoch keine automatische Genehmigung, kein Investitionsschutz und keine regulatorische Freigabe; die Strukturierung, Steuern, Bewilligungen, Partnerkontrolle und Verträge auf Unternehmensebene bleiben massgebend. → Indien Inbound Transaction Advisory.

Steuern, Abkommen, MFN / Dividenden und Betriebsstätte. Das DBA zwischen Indien und der Schweiz ist in Kraft, doch Schweizer Indien-Strukturen sollten anhand der Fakten geprüft werden: Betriebsstätte, Quellensteuer, Lizenzgebühren, Vergütungen für technische Dienstleistungen, Dividenden, Veräusserungsgewinne, Verrechnungspreise, wirtschaftliche Berechtigung, Substanz, GST und Repatriierung. Die MFN-/Dividendenposition hat sich ab 2025 verändert (die Schweiz hat die einseitige Anwendung der Meistbegünstigungsklausel (MFN) ausgesetzt; die Dividendenquellensteuer fällt auf 10 % zurück) – dies ist für Holding-, Lizenz-, Dienstleistungsgebühren- und Lizenzgebührenmodelle sorgfältig zu prüfen und mit der Schweizer Steuerseite abzustimmen. → Indien-Steuern.

Sozialversicherung und Entsendung (SSA aktiv). Das Sozialversicherungsabkommen zwischen Indien und der Schweiz ist in Kraft (Entsendungen bis zu 72 Monate) – ein praktischer Vorteil für Schweizer Montageingenieure, Medtech-/Pharma-Technikteams, Maschinenbau-Serviceteams, F&E-Personal und entsandte Führungskräfte –, doch Entsendebescheinigung, Entsendedauer, Visum, Lohnabrechnung, steuerliche Ansässigkeit und Betriebsstättenposition sind weiterhin zu prüfen. → Indien-Steuern.

Pharma, Medtech, Biotechnologie und Life Sciences. Ein Leitsektor: Registrierung von Produkt, Arzneimittel oder Medizinprodukt, Verantwortung von Importeur und Distributor, klinische und Spitalverträge, Qualität und Rückruf, IP- und Patentstrategie (unter Berücksichtigung der indischen Sensibilitäten bei Generika), Patientendaten und Produkthaftung – ein regulierter Markteintritt mit Partnerkontrolle, nicht nur eine Zollchance. → Vertrieb & Kanäle.

Präzisionstechnik, Maschinenbau, Automation und Optik. TEPA-Einreihung und Ursprungsregeln, Kontrolle von Distributoren und Servicepartnern, Installation und Gewährleistung, Ersatzteile, Service-Level-Bedingungen, Technologielizenzierung, Exportkontrollen, Produkthaftung, lokale Montage sowie die Steuer- und Betriebsstättenposition für Installation und technische Dienstleistungen. → Indien-Strukturierung.

Uhren, Luxusgüter, Premiumprodukte – und Lebensmittel / Zutaten. Bei Uhren und Luxusgütern: Zolltarifliche Einreihung, Marken- und Kennzeichenschutz, Kontrolle autorisierter Distributoren, Anti-Fälschungsstrategie, E-Commerce und Preisgestaltung. Bei Lebensmitteln und Zutaten: FSSAI-Zulassung und Kennzeichnung, Haltbarkeit, Kühlkette, Importeurverantwortung und Herkunftsangaben – mit Milchprodukten als für Indien sensiblem Sektor. → Vertrieb & Kanäle.

Finanzdienstleistungen, Versicherung, Fonds und GIFT City / IFSC. Für Schweizer Finanz-, Versicherungs-, Fonds-, Vermögensverwaltungs- und Family-Office-Unternehmen kann GIFT City / IFSC die massgebliche indienbezogene Route sein – doch die TEPA-Dienstleistungsanhänge erlauben keine freie regulierte Tätigkeit in Indien: Zunächst sind der IFSCA-/SEBI-/RBI-/IRDAI-/FEMA-/Fondsvertriebs-/AML-Perimeter sowie Steuern und Substanz zu prüfen. → GIFT City & IFSC.

IP, Daten, F&E und Technologie. Für Technologie, Engineering, Design und F&E: IP-Eigentum und -Übertragung, Software-/SaaS-/KI-Verträge, Datenschutz (indisches DPDP neben Schweizer bzw. europäisch geprägten Datenschutzerwartungen), Cybersicherheit, Verrechnungspreise sowie Forschungs- und Universitätskooperationen und Förderverträge. → Software, IT & SaaS.

Investitionsschutz, Verträge und Streitigkeiten. Das TEPA unterstützt Investitionsförderung und Zusammenarbeit, ist jedoch keine vollständige Lösung für Investitionsschutz – Aktionärsrechte, Zustimmungsvorbehalte, Exit-Rechte, anwendbares Recht, Schiedsverfahren, einstweiligen Rechtsschutz und Durchsetzung sollten in die Dokumente eingebaut werden, und das Streitforum sollte nach Vermögensbelegenheit und Vollstreckbarkeit gewählt werden, statt standardmässig auf ein Schweizer Schiedsverfahren zu setzen. → Indien Inbound Transaction Advisory.

Wo Schweizer Unternehmen meist eine Prüfung brauchen
  • TEPA-Vorteile werden unterstellt, ohne Produkteinreihung, Zolltarif, Ursprungsregeln und Dokumentation zu prüfen.
  • Die Schweiz wird als EU-Route behandelt statt als EFTA-/Schweizer Route.
  • Die TEPA-Investitionszusage über USD 100 Mrd. wird verwechselt mit einer automatischen Genehmigung oder einem Investorenschutz.
  • Eine Schweizer Holding-, Lizenz- oder Dienstleistungsgebührenstruktur gilt als steuereffizient, ohne Abkommenszugang, Betriebsstätte, Quellensteuer, MFN / Dividenden, Verrechnungspreise und Substanz zu prüfen.
  • Ein Distributor für Maschinenbau oder Medtech kontrolliert Kunden, Gewährleistung, Service, Marke oder Kündigung.
  • Installation, Schulung oder technischer Support begründet eine Betriebsstätte oder GST-Pflicht.
  • Schweizer Mitarbeitende werden entsandt, ohne Entsendebescheinigung, Visum, Lohnabrechnung, steuerliche Ansässigkeit und Betriebsstättenprüfung zu klären (obwohl das SSA in Kraft ist).
  • GIFT City / IFSC wird genutzt, ohne den IFSCA-/SEBI-/RBI-/IRDAI-/FEMA-/AML-Perimeter zu bestätigen.
  • In Indien geschaffenes IP, Know-how, Software, Designs oder F&E-Ergebnisse werden nicht übertragen oder geschützt.
  • DPDP-, Gesundheits-, Finanzdaten- und Cybersicherheitspflichten werden bis zur Vertragsphase aufgeschoben.
  • Ein Schweizer Schiedsverfahren oder ein anderes ausländisches Forum wird gewählt, ohne den indischen einstweiligen Rechtsschutz und die Vollstreckung zu prüfen.
Vor der Festlegung bestätigen

Punkte, die vor der Festlegung der Indien-Route zu bestätigen sind

  1. Route und Kontrolle – Tochtergesellschaft, JV, Branch-/Project-/Liaison-Office, Distributor, GIFT City / IFSC oder eine VAE-verknüpfte Route; FDI-Weg, Sektorobergrenzen, Bewilligungen und Press Note 3.
  2. TEPA- und Produktposition – Einreihung, Ursprungsregeln, Zolltarifplan und Dokumentation (EFTA, nicht EU); die Investitionszusage ist keine Genehmigung.
  3. Steuern, Abkommen und MFN / Dividenden – Betriebsstätte, Quellensteuer, Lizenzgebühren / Vergütungen für technische Dienstleistungen, Dividenden (MFN-Änderung ab 2025), Verrechnungspreise, Substanz, GST und Repatriierung; abgestimmt mit der Schweizer Steuerseite.
  4. Personal (SSA aktiv) – Entsendebescheinigung, Entsendedauer (bis zu 72 Monate), Visum, Lohnabrechnung, steuerliche Ansässigkeit und Betriebsstätte.
  5. Produkt, IP und Daten – Registrierung von Produkt, Medizinprodukt oder Lebensmittel, Importeurverantwortung, IP-Übertragung, indisches DPDP und Cybersicherheit.
  6. Regulierte Tätigkeit und Streitigkeiten – IFSCA-/SEBI-/RBI-/IRDAI-/FEMA-Perimeter für Finanzdienstleistungen; anwendbares Recht, Schiedsort und Vollstreckung.
So unterstützt ATB

ATB bietet korridorspezifische Strukturierungsbegleitung auf Senior-Ebene für Schweizer Unternehmen, bevor Kapital, Verträge, Gegenparteien oder regulierte Tätigkeiten gebunden werden. Wir unterstützen Kunden bei der Prüfung von TEPA-Berechtigung und -Umsetzung, Eintrittsroute und FDI, Steuerabkommen und MFN-/Dividendenposition, Sozialversicherung und Entsendung (SSA aktiv), Produkt-Compliance und Partnerkontrolle bei Pharma/Medtech und Maschinenbau, Uhren-/Luxus- und Lebensmittelrouten, GIFT City / IFSC und dem Finanzdienstleistungsperimeter, IP und Daten sowie Planung von Investitionsschutz, Streitfällen und Durchsetzung – eine Struktur, die bewilligungsfähig, steuerlich belastbar, bankfähig, vertraglich umsetzbar, governance-tauglich und durchsetzbar ist – und nicht nur beschrieben werden kann. Strukturen werden auf das Ausfallszenario geprüft: Partner-/Distributorenkontrolle, Gewährleistung und Rückruf, Betriebsstättenrisiko, MFN-/Dividendensteuer, IP-Missbrauch, Kündigung und Durchsetzung. Mit Umsetzungskapazität in Indien über Bengaluru und grenzüberschreitender Strukturierungsunterstützung über Abu Dhabi ist das Ziel eine entscheidungsreife Routenkarte – empfohlene Struktur, geprüfte Alternativen, Steuer- und Abkommensfragen, regulatorischer Perimeter, Bankfähigkeit und Substanz, Partnerkontrollrisiken, Umsetzungsschritte, Zeitplan und die Punkte, an denen Spezialisten einzubeziehen sind.

Ein definierter erster Schritt – Markteintritts- und TEPA-Strukturierungsprüfung für Schweizer Unternehmen. Eine fokussierte Prüfung auf Senior-Ebene mit klarem Umfang und entscheidungsreifem Ergebnis, die Folgendes abdeckt: TEPA-Berechtigung · Produkteinreihung und Ursprungsregeln · Eintrittsroute und FDI · das DBA zwischen Indien und der Schweiz sowie die MFN-/Dividendenposition · Sozialversicherung / Entsendung · GIFT City / IFSC, falls relevant · regulatorischer Perimeter · Produkt-Compliance · IP und Daten · Partner-/Distributorenkontrolle · Bankfähigkeit · Umsetzung · sowie Planung von Streitrisiken. (Sektormodule verfügbar – z. B. Prüfung Indien Medtech / Pharma; Prüfung Indien Präzisionstechnik und Maschinenbauroute; Prüfung Indien Finanzdienstleistungen / GIFT City; Prüfung Indien Distributoren- und Markenkontrolle für Schweizer Premiumprodukte. Der Umfang kann im ersten Schritt auf Indien, die VAE oder beide Routen festgelegt werden.)

Soweit ein testiertes Sign-off, formelle Steuergutachten oder lokal regulierte Finanz-, Einwanderungs-, medizinische bzw. Pharma- oder sonstige Fachberatung erforderlich sind, formuliert ATB die Fragestellung präzise und koordiniert mit den zuständigen Spezialisten in Indien und den VAE sowie mit den Schweizer Beratern des Kunden, statt das eigene Mandat auszuweiten. Soweit schweizerisches Recht betroffen ist, sind steuerliche, exportkontroll- und aufsichtsrechtliche Fragen mit den Schweizer Beratern des Kunden abzustimmen – bei Bedarf koordiniert mit deutsch-, französisch- oder italienischsprachigen Beratern auf Schweizer Seite; soweit indisches oder VAE-Recht betroffen ist, koordinieren wir mit den zuständigen Kanzleien vor Ort. Unsere Rolle liegt in der Strukturierung und der grenzüberschreitenden Umsetzung.

Fragen

Schweiz–Indien: häufige Fragen zum Markteintritt

Ja – das EFTA–Indien Trade and Economic Partnership Agreement (im März 2024 unterzeichnet) ist am 1. Oktober 2025 in Kraft getreten, und die Schweiz ist EFTA-Mitglied, sodass der massgebliche Weg für Schweizer Unternehmen das EFTA–Indien-TEPA ist, nicht das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien. Der Vorteil ist nicht automatisch: Produkteinreihung, Ursprungsregeln und Dokumentation gelten weiterhin.

Indien verbesserte den Marktzugang für rund 94,7 % der bestehenden Schweizer Exporte (ohne Gold), darunter Pharmazeutika, Maschinen, optische Instrumente, Uhren und verarbeitete Agrarerzeugnisse – vorbehaltlich Einreihung, Ursprungsregeln und Dokumentation, wobei sensible indische Sektoren (etwa Milchprodukte) geschützt bleiben.

Nein. Das TEPA umfasst ein EFTA-Ziel von USD 100 Milliarden an Direktinvestitionen in Indien über fünfzehn Jahre und eine Million Arbeitsplätze sowie einen eigenen India–EFTA Desk – eine stärkere institutionelle Grundlage und Regierungsschnittstelle, jedoch keine automatische Genehmigung, keinen Investitionsschutz und keine regulatorische Freigabe für eine einzelne Schweizer Investition.

Nein – die Schweiz ist kein EU-Mitglied, und die massgebliche Handelsarchitektur ist das EFTA–Indien-TEPA. Ein Schweizer Unternehmen für die Zwecke des Indien-Eintritts wie ein EU-Unternehmen zu behandeln, ist ein häufiger und folgenschwerer Fehler.

Das DBA ist in Kraft, ist jedoch keine automatische Steuerlösung. Die Schweiz hat die einseitige Anwendung der Meistbegünstigungsklausel (MFN) gegenüber Indien mit Wirkung zum 1. Januar 2025 ausgesetzt (im Anschluss an das Nestlé-Urteil des Obersten Gerichtshofs Indiens), sodass die Quellensteuer auf Dividenden auf den Abkommenssatz von 10 % zurückfällt; ausserdem sollten Betriebsstätte, Lizenzgebühren, Vergütungen für technische Dienstleistungen, Verrechnungspreise, wirtschaftliche Berechtigung und Substanz geprüft werden.

Ja – es ist in Kraft und ermöglicht für Entsendungen bis zu 72 Monate eine Beitragsdeckung im Heimatsystem, ein praktischer Vorteil für Schweizer Entsendungen –, doch Entsendebescheinigung, Visum, Lohnabrechnung, steuerliche Ansässigkeit, Beschäftigungsverhältnis und Betriebsstättenprüfung sind weiterhin erforderlich.

Das hängt von Tätigkeit, Kunden, regulatorischem Perimeter, Steuern und Kontrolle ab – eine Tochtergesellschaft, ein JV, eine LLP, ein Branch-/Project-/Liaison-Office, ein Distributor, ein Technologie-/F&E-Zentrum oder eine GIFT-City-/IFSC-Gesellschaft für Finanzdienstleistungen. Die Route sollte sich nach dem Geschäft richten, nicht nach der Bequemlichkeit der Gründung.

Registrierung von Produkt, Arzneimittel oder Medizinprodukt, Verantwortung von Importeur und Distributor, klinische und Spitalverträge, Qualität und Rückruf, IP- und Patentstrategie, Patientendaten und Produkthaftung – Indien ist ein regulierter Markteintritt mit Partnerkontrolle, nicht nur eine Zollchance.

TEPA-Einreihung und Ursprungsregeln, Kontrolle von Distributoren und Servicepartnern, Installation und Gewährleistung, Ersatzteile, Technologielizenzierung, Exportkontrollen, Produkthaftung sowie die Steuer- und Betriebsstättenposition für Installation und technische Dienstleistungen.

Das kann der Fall sein – GIFT City / IFSC ist Indiens IFSCA-reguliertes internationales Finanzzentrum und kann sich für Schweizer Finanz-, Versicherungs-, Fonds-, Treasury- und Vermögensverwaltungsunternehmen eignen –, doch das TEPA hebt die Notwendigkeit einer Prüfung von IFSCA, SEBI, RBI, IRDAI, FEMA, Fondsvertrieb, Steuern und AML nicht auf.

ATB Corporate

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Für Schweizer Unternehmen ist Indien heute ein TEPA-gestützter Korridor mit einer belastbareren Umsetzungsarchitektur – belegt durch Hunderte Schweizer Unternehmen, die dort bereits tätig sind – und die Chance liegt genau dort, wo die Schweiz am stärksten ist: Pharma, Medtech, Präzisionstechnik, Maschinenbau, Uhren, Lebensmittel, Finanzdienstleistungen und Cleantech. Doch die Route muss nutzbar sein, bevor sie genutzt wird: TEPA-Berechtigung (EFTA, nicht EU; kein automatischer Vorteil), der Investitionsrahmen (eine Grundlage, keine Genehmigung), die Abkommens- und MFN-/Dividendenposition, Sozialversicherung (das SSA ist aktiv), Produktregistrierung und Partnerkontrolle, IP und Daten sowie die Streit- und Durchsetzungsroute – all dies sollte vor der Festlegung abgestimmt sein. Teilen Sie uns mit, was Indien für Ihr Unternehmen bedeutet – eine regulierte Pharma-/Medtech-Route, eine Maschinenbau- oder Präzisionstechnikroute, eine Uhren-/Luxusroute, eine Finanzdienstleistungsplattform über GIFT City, eine Cleantech- oder F&E-Partnerschaft oder eine Fertigungs- und Exportplattform –, und wir können die Route abstecken, bevor Kapital, Verträge oder Gegenparteien gebunden werden.

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